Zweite Chance für ehemals Straffällige

Der vorderasiatische Staat Georgien ist von einer übermäßig hohen Inhaftierungsrate betroffen.

Nach Angaben des "International Centre for Prison Studies" war Georgien im Jahr 2012 durch die weltweite sechsthöchste Inhaftierungsrate geprägt. Meist leben die Insassen unter prekären Verhältnisse, nicht zuletzt eine mangelhafte medizinische Versorgung und unzureichende Beschäftigungsalternativen prägt das Leben in einem georgischen Gefängnis. Aus diesem Grund beschloss die Regierung Georgiens 2013 eine Massenamnestie.

Im Zuge dieses Projekts setzt sich das Hilfswerk Austria International mit der Unterstützung der Europäischen Union für die umfassende Förderung ehemaliger Straffälliger ein, mit dem langfristigen Ziel einer gesellschaftlichen Inklusion der Betroffenen:
  • Die Trainings- und Produktionsstätte in Gori wird renoviert
  • Ausbildungen zur Bürokraft und in den Bereichen Holz- und Metallverarbeitung werden angeboten
  • Psycho-soziale und rechtliche Beratung wird geboten
  • Gründung eines Pilotbetriebs mit Übergangsjobs und weitreichender Wiedereingliederungshilfe
06.03.2017