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Bessere Zukunftschancen für benachteiligte Jugendliche

Nur eines von zehn Kindern im indischen Gebiet Hospet hat die Möglichkeit, seine Schulausbildung abzuschließen.
Über 90 Prozent der Buben und Mädchen in dem Gebiet Hospet, im südindischen Bundesstaat Karnataka, sind gezwungen ihre Ausbildung frühzeitig abzubrechen, um mittels Gelegenheitsjob ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Mehr als 40 Prozent der jungen Menschen in Hospet leben in Slums oder vernachlässigten Gebieten. Ohne Ausbildung bleiben die Jugendlichen oft ohne Zukunftsperspektiven in der Spirale aus fehlender Bildung und Armut gefangen.

Mit dem Ziel, die Lebensumstände der Jugendlichen im Landkreis um Hospet zu verbessern und somit eine nachhaltige Verbesserung für alle BewohnerInnen der Region zu erreichen, sollen 475 besonders benachteiligte junge Menschen im Alter von 13 bis 35 Jahren eine Berufsausbildung in der Don Bosco Professional Academy erhalten. Um das Berufsausbildungsinstitut der Salesianer Don Boscos weiterführen zu können, muss das Haus aber dringend renoviert und erweitert werden, um mehr bedürftigen Jugendlichen bessere Zukunftsperspektiven zu verschaffen.

Im Zuge des Projektzeitraums von Dezember 2013 bis Dezember 2016 sollen ein zweistöckiges Gebäude zu Unterrichts- und Verwaltungszwecken, zwei Werkstätten und ein Sanitärblock erbaut werden. Benachteiligte Schüler und Schülerinnen erhalten in dem Zeitraum jeweils berufsspezifische Jahreskurse in den Bereichen Tischlerei und Schweißerei und dreimonatige Schneiderei-, Elektrotechnik- und Computer-Schulungen. Zusätzlich werden Grundkurse in Englisch, Mathematik und Life Skills geboten. Schließlich werden die marginalisierten Jugendlichen bei der Arbeitssuche oder auf dem Weg in die Selbstständigkeit begleitet und beraten.