Projekt Streetwork in Kalkutta

Eine Plastikplane am Gehsteig wird für die Straßenkinder zum mobilen Klassenzimmer.

300.000 Kinder leben im indischen Kalkutta auf der Straße.

150 Straßenkinder wurden im Projekt "Streetwork" bisher erfasst, sie tragen eine Art Identitätskarte mit Foto und Namen. Tagsüber arbeiten sie als "Ragpickers", als Lumpensammler, auf den Mülldeponien. Abends wird für sie am Gehsteig eine Plastikplane ausgebreitet, sie ist das mobile Klassenzimmer.

Nach zwei Stunden Unterricht bekommen die Kinder als Belohnung eine Kleinigkeit zu essen. Ganze Mahlzeiten werden bewusst nicht ausgeteilt, weil das Lernen im Vordergrund stehen soll. Ein anfänglicher Versuch mit großen Mahlzeiten führte außerdem dazu, dass Menschenmengen den Lehrplatz überrollten und ein Unterricht nicht mehr möglich war.

Die lernwilligen Kinder werden auch medizinisch versorgt, sie bekommen eine Decke und einmal im Jahr Kleidung.

Mit 10 Euro monatlich können Sie für eines dieser Kinder eine Patenschaft übernehmen.
25.01.2017