Wasser ist Leben

Seit 28. Juli 2010 ist der Zugang zu sauberem Wasser ein Menschenrecht.

Bolivien und 33 andere Staaten brachten die Resolution 64/292 in die Vollversammlung der Vereinten Nationen ein, die anschließend auch angenommen wurde. Das Ganze hat aber nur einen politisch-symbolischen Charakter, denn einklagen kann man das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser natürlich nicht.

Verschmutztes Trinkwasser und fehlende Abwasserentsorgung sind für 80 % der Krankheiten in den Entwicklungsländern verantwortlich. Wasser ist demnach nicht nur lebensnotwendig, sondern auch das Notfallmedikament Nummer eins im Katastrophenfall. Das weltweite Bevölkerungswachstum, die Umweltverschmutzung und der Klimawandel sorgen dafür, dass die verfügbaren Wasserressourcen jährlich knapper werden.

Das Österreichische Rote Kreuz ist in diesem Bereich, vor allem im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit, vielseitig tätig. Das ÖRK baut Brunnen und ökologische Latrinen, installiert Wassersysteme. Begleitend dazu werden immer Hygieneschulungen abgehalten. Alle ÖRK-Wasserprojekte werden mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, den Strategien der jeweiligen nationalen Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaften sowie den staatlichen Wasserversorgungsplänen abgestimmt.

Derzeit gibt es ÖRK-Wasserprogramme in diesen Ländern:
 
  • Eritrea
  • Laos
  • Mosambik
  • Nepal
  • Ost-Timor
  • Pakistan
  • Sri Lanka
  • Sudan
07.04.2017