Zuflucht für Waisenkinder in Burundi

(abgeschlossenes Projekt)

Ausgesetzte Kinder, Aids- oder Kriegswaisen sowie unterernährte Kinder finden im Waisenheim Makebuko einen Platz.

Über 100 dieser bedürftigen Kinder werden in einem Waisenhaus in Makebuko, ca. 25 km südöstlich von Gitega, betreut.

Gitega ist die zweitgrößte Stadt Burundis und Sitz des katholischen Erzbistums. Erzbischof Simon Ntamwana von Gitega, der selbst seine ganze Familie im Bürgerkrieg verloren hat, war es auch, der ganz im Sinne der Versöhnung noch während des Bürgerkrieges das Apostolische Werk Neues Leben für die Versöhnung gegründet hat. Der weibliche Zweig des Ordens betreibt unter anderem dieses von der Caritas Graz-Seckau unterstützte Waisenhaus.

Die meisten Kinder sind Waisen, die ihre Eltern im Krieg verloren haben. Zudem werden AIDS-Waisen und Kinder, die ausgesetzt wurden, betreut. In einer Gesellschaft, die in bitterster Armut von selbstversorgender Landwirtschaft lebt, sehen die Eltern oft keine andere Lösung, um ihre Kinder vor dem Hungertod zu bewahren.

Nachdem diese Kinder im Heim aufgepäppelt wurden, werden sie oftmals wieder abgeholt. Je nach Alter besuchen die betreuten Kinder den Kindergarten oder die Schule des Ordens. In Notsituationen werden (Pflege)Familien mit Lebensmitteln unterstützt und es wird Sorge getragen, dass die Kinder weiterhin die Schule besuchen.

Mit den Spenden wird die Lebensmittelversorgung der Kinder wie die Infrastruktur des Heimes sichergestellt.
01.10.2014