Zentrum für Straßenkinder in Quito

In der ecuadorianischen Hauptstadt Quito werden straffällig gewordene Kinder und Jugendliche liebevoll auf die richtige Bahn gebracht.

Obwohl die Armutsgrenze in den Ländern Mittel- und Südamerikas weiter sinkt, sind rund ein Drittel der Menschen weiterhin von Armut betroffen, Kinder sind auch hier keine Ausnahme. In Ecuador gibt es etwa 210.000 Waisenkinder, das entspricht rund 4,5% der unter 15-Jährigen. Hinzu kommt eine hohe Zahl grob vernachlässtigter Kinder, die aus Not oder Zwang auf der Straße ihr Geld verdienen. Dass die Kinder frühzeitig mit Drogen, Gewalt und Kriminalität in Kontakt kommen, kann deshalb nur schwer verhindert werden.

Jene Kinder und Jugendlichen, die in ihren jungen Jahren bereits straffällig wurden, erhalten im Zentrum für Straßenkinder in Quito umfassende Betreuung und Unterstützung, um ein Leben abseits der Straße und fern von Angst und Kriminalität führen zu können. Die Schützlinge erhalten im Zentrum eine sichere Unterkunft, liebevolle Betreuung durch die ErzieherInnen und selbstverständlich ausreichend Mahlzeiten

Missio unterstützt die Einrichtung seit vielen Jahren und ist dafür stets auf Spenden angewiesen. Grundnahrungsmittel für ein Kind für ein Monat kommen dabei auf 31 Euro, für Gemüse und Früchte werden pro Kind und Monat 50 Euro benötigt.

Spendenhinweis

Dieses Projekt ist als Beispielprojekt zu verstehen. Alleine in Lateinamerika unterstützte Missio im Jahr 2016 103 Projekte mit einem Gesamtbetrag von 300.000 Euro. Unter diesem Link finden Sie noch weitere Projekte von Missio.
14.08.2018