Wohnungslosenhilfe

Seit 2007 ist der Samariterbund mit folgenden Einrichtungen in diesem Bereich tätig.

Bei alle diesen Einrichtungen beziehungsweise Projekten geht es um wesentlich mehr denn ein Dach für ehemals obdachlose Menschen. Schrittweise soll für die KlientInnen ein eigenständiges Wohnen ermöglicht werden. Hierfür gibt es unterschiedliche Aktivitäten und Betreuungen.

Die älteste Einrichtung des Arbeiter-Samariter-Bundes auf diesem Gebiet ist das Übergangswohnheim R3. Seit 2007 stehen hier 148, im Nachtquartiers für Frauen und Paare weitere 38 Plätze zur Verfügung. Beratung, Begleitung und Krisenintervention ermöglichen mindestens zwei MitarbeiterInnen, die rund um die Uhr im Haus anwesend sind.

Das Haus Sima wurde im Juli 2008 eröffnet. Neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um 26 Übergangswohnplätze und 24 soziale betreute Wohnplätze.

Das Haus Max Winter (benannt nach dem gleichnamigen österreichischen Journalisten und Pionier der Sozialreportage) wurde am 1. März 2010 in Betrieb genommen. Hier finden 122 Menschen in sozial betreuten Wohnungen, 35 davon sind für Frauen reserviert, neben Obdach Zuspruch, Betreuung und Begleitung in allen Belangen.

Das Projekt WohnenPlus Riga bietet unbefristeten, leistbaren Wohnraum. Auf Wunsch auch Betreuung, die Teilnahme an diversen gemeinsamen Freizeitaktivitäten ist ebenfalls möglich. Seit November 2011 stehen 233 Garconnieren wohnungslos geworden Menschen als ersten Schritt in ein selbstbestimmtes Leben zur Verfügung.

Eine wichtige Ergänzung innerhalb der Wohnungslosenhilfe des Samariterbundes ist das Internetcafe ZwischenSchritt. Ohne Konsumzwang, aber dafür mit Hilfe und Unterstützung können hier Computer und Internet genutzt werden. Bewerbungsschreiben, Job- und Wohnungssuche, Anträge und vieles mehr können online erledigt werden, wenn man weiß, wie es geht. Die MitarbeiterInnen haben selbst Wohnungslosigkeit erlebt.

In der kalten Jahreszeit wurde das Internetcafe 2014 erstmals als Notschlafstelle genutzt. Hier und in zwei weiteren Einrichtungen des Arbeiter-Samariter-Bundes finden 200 Menschen von Anfang November bis Ende April ein Winterquartier.

Die Zuweisung in eine der Einrichtungen erfolgt in der Regel durch das Beratungszentrum Wohnungslosenhilfe (bzWO) des Fonds Soziales Wien.
23.11.2017