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Wohngemeinschaft in Vanadzor

Im Haus Sabine wachsen Kinder in einer familiären Struktur auf.
Vanadzor liegt im Norden Armeniens und ist die drittgrößte Stadt des Landes. Als Hauptstadt der Provinz Lori beheimatet Vanadzor rund 80.000 EinwohnerInnen. Wie auch im restlichen Land sind viele BewohnerInnen von Armut betroffen. Aufgrund der finanziellen Probleme bringen Eltern ihre Kinder oft in Institutionen unter, um deren Verpflegung sicherzustellen. Doch auch in den teils zu großen Institutionen erhalten die Kinder kaum die Unterstützung die sie für eine gesunde Entwicklung brauchen. Um dem entgegenzuwirken arbeitet der Staat daran die Institutionen aufzulösen und die Mädchen und Jungen in kleineren, familiäreren Einheiten unterzubringen. Caritas Tirol hilft dabei.

Inmitten der Stadt Vanadzor findet sich das Haus Sabine - eine Kinder- und Jugendwohngemeinschaft für etwa neun Mädchen und Buben. Von Anfang an werden die Kinder in den Alltag integriert, werden als vollwertiges "Familienmitglied" behandelt und übernehmen Aufgaben im Haushalt. "Die kleine Gruppengröße bietet den Kindern ein familienähnliches Umfeld. Geschwisterpaare werden nicht getrennt. Der Kontakt mit den Eltern oder anderen Verwandten, so es sie gibt, wird gefördert", beton Caritas Tirol. Ziel der BetreuerInnen ist es dabei stets, die Mädchen und Buben auf ein Leben nach dem Haus Sabine vorzubereiten. Neben der Hilfe in Bezug auf schulischen Aktivitäten werden die Kinder auch psychologisch betreut, um ihre traumatischen Erlebnisse aufzuarbeiten.

Spendenhinweis

Dieses Caritas Tirol-Projekt läuft unter dem allgemeinen Verwendungszweck "Projektarbeit in Armenien", mit Ihrer Online-Spende unterstützen Sie also nicht mit Sicherheit das beschriebene Hilfsprogramm. Die Organisation entscheidet nach Bedarf darüber, welchem der "Projektarbeit in Armenien"-Projekte Ihre finanzielle Unterstützung zugutekommen wird.