Wings for Life

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© Walter Grösel

Fördert Forschung mit dem Ziel: Querschnittslähmung als Folge von Rückenmarksverletzungen heilbar zu machen.

Ein tragischer Unfall im Juli 2003 führte zur Gründung von Wings of Life: Bei einem Benefiz-Motocross-Rennen zugunsten eines Behindertenheims in Ohlsdorf (OÖ) stürzte der damals 19-jährige Hannes Kinigadner, Sohn des zweifachen Motocross-Weltmeisters Heinz Kinigadner, so schwer, dass er seither querschnittgelähmt im Rollstuhl sitzt.

Ein Jahr später gründeten Heinz Kinigadner und Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz die Stiftung Wings for Life mit dem Ziel, durch Förderung von Forschung eine Heilung für querschnittsgelähmte PatientInnenen zu finden. "Derzeit gibt es noch keine Heilmethode für Rückenmarksverletzungen. Aktuelle Forschungsarbeiten sind jedoch sehr vielversprechend. Immer mehr Forscher weltweit sind der Auffassung, dass eine Heilmethode für Querschnittslähmung beim Menschen gefunden wird", schreibt Wings for Life.

Wings for Life ist eine reine Forschungsstiftung und leistet keine humanitäre Hilfe für Einzelpersonen.

Viele Red-Bull-SportlerInnen, von David Coulthard bis Lindsey Vonn, unterstützen Wings for Life unentgeltlich. "Sämtliche administrative und personelle Kosten werden von den Stiftungsgründern getragen und belasten somit nicht die Stiftung. 100% der Spendeneinnahmen werden ausschließlich in Forschungsprojekte investiert", erklärt Wings for Life.

Das Österreichische Spendengütesiegel besitzt die Stiftung nicht, Spenden sind von der Steuer absetzbar. Laut Angaben des Fundraising Verbands nahm Wings for Life 2015 3,52 Millionen Euro an Spenden ein.
19.12.2016