Wiederaufbau nach dem Taifun auf Leyte, Philippinen

Rund 3.500 Betroffene des Taifuns sowie Frauen und Mädchen als Opfer von Gewalt und Missbrauch profitieren von dem Projekt der Don Bosco Schwestern im Dorf Libertad auf der Insel Leyte.

Nachdem der verheerende Tropensturm Haiyat Ende 2013 auf den Philippinen wütete, sind bis heute unzählige Menschen obdachlos und auf dringende Hilfe angewiesen. Neben den vielen Todesopfern die der Taifun bedingte, verloren viele ihre Häuser und Landwirtschaften, mit welchen sie ihre Familie versorgten und ihren Lebensunterhalt bestritten.

Zahlreiche dieser betroffenen Familien werden in dieser aussichtslosen Situation von Menschenhändlern aufgesucht, welche den verzweifelten Eltern Angebote machen, um ihnen aus der prekären Lage, ihre Kinder nicht mehr ernähren zu können, zu helfen. Die besonders hilfsbedürftigen und gefährdeten Familien sollen nun im Zuge des Projekts unter Initiierung der Don Bosco Schwestern, als Projektpartner von Jugend eine Welt, Hilfe erhalten. Sie werden beim Wiederaufbau ihrer Hütten und Landwirtschaften unterstützt und erhalten dadurch Schutz vor den Menschenhändlern.

Die über 700 Familien in Libertad auf der Insel Leyte, die von den Folgen des Wirbelsturms betroffen sind, erhalten die Materialien und das Wissen zum Wiederaufbau ihrer Hütten. Es werden Sanitäreinrichtungen erbaut und die insgesamt 3.500 Personen erhalten Unterstützung um ihren Lebensunterhalt wieder selbstständig bestreiten zu können. Weiters betreiben die Don Bosco Schwestern Aufklärungsarbeit um insbesondere Mädchen und Frauen vor Gewalt und Missbrauch zu schützen.

Jugend eine Welt bittet um Spenden zur Unterstützung der wertvollen Arbeit der Don Bosco Schwestern auf den Philippinen.
04.10.2016