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Ein Trinkwassersystem für Simiátug

Das Projekt in Ecuador sichert den Wasserzugang für die indigene Bevölkerung.
Um sauberes und sicheres Wasser beziehen zu können ist nicht nur eine geeignete Wasserquelle notwendig, sondern auch ein gut ausgebautes Trinkwassersystem. Gute Wasserleitungen und robuste Rohre sind Grundlage für das Gelingen des sicheren Transports in ferne Regionen. Doch wie mangelhaft die Versorgung sein kann, zeigt der Blick in die Projektregion des Vereins - Simiátug. Die Ortschaft im Kanton Guaranda der ecuadorianischen Provinz Bolívar zählt zu den ärmsten Gemeinden der Region. Die vor allem von Armut betroffene Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft, welche durch die schlechte Anbindung an das Wassersystem erschwert wird. Einige der wenigen vorhandenen alten Rohre sind zudem gebrochen und die Verschmutzung der Leitung sowie der Verlust wertvollen Wassers die Folge. Hautkrankheiten und Magen-Darm-Probleme sind unter den EinwohnerInnen stark verbreitet.

Ein neues und intaktes Trinkwassersystem soll dem Problem Abhilfe schaffen. Jugend Eine Welt unterstützt lokale PartnerInnen bei der Umsetzung. Ein weiterer Projektschwerpunkt ist die Schulung der Bevölkerung für die Instandhaltung. "Denn nur wenn die Familien sauberes Trinkwasser haben, können sie überhaupt gesund bleiben und weiter ihrer Landwirtschaft nachgehen, die für die meisten die einzige Lebensgrundlage ist. Bei den nötigen Schulungen werden besonders Frauen gefördert", betont der Verein dazu.

Für das Projekt bittet Jugend Eine Welt unter dem Kennwort "Wasser ist Leben" um Spenden.