Wasserversorgung im Andenhochland Ecuadors

Im Dorf San Juan de Pallo hilft der Entwicklungshilfeklub beim Bau eines Trinkwasser-Leitungssystems.

Nur ein Drittel der Bewohner Ecuadors hat direkten Zugang zu sauberem Trinkwasser. Folgen sind unzureichende Hygienebedingungen und häufig auftretende Infektionskrankheiten. Insbesondere für Kinder sind Durchfallerkrankungen und Parasiten durch verunreinigtes Trinkwasser oft tödlich. Maßnahmen zur Verbesserung des Zugangs zu sauberem Wasser sind essentiell für die Verbesserung der Lebensumstände der benachteiligten Bevölkerung in Ecuador.

In der ärmsten Region des Landes, der Provinz Chimborazo, bietet CEAS bereits seit einigen Jahrzehnten Entwicklungshilfe für indigene Bevölkerungsgruppen. Mit Unterstützung des Entwicklungshilfeklubs soll nun 25 Familien der Gemeinde San Juan de Pallo bei der Errichtung eines Leitungssystems für Trinkwasser geholfen werden.

Im Zuge des Projekts sollen Wasserrohre im Dorf verlegt und ein Aufbereitungsbecken zur Reinigung des Trinkwassers erbaut werden. Die Familien unterstützen die Bauarbeiten und sollen im späteren Verlauf, nach Schulungen durch Fachpersonal und der Gründung eines Wasserkommitees, die Instandhaltung der Anlagen selbständig bewerkstelligen können.

Insgesamt belaufen sich die Kosten für das Gesamtprojekt zur Verbesserung der Lebensumstände der BewohnerInnen in San Juan de Pallo auf 16.875 Euro. Für das erste von fünf Teilprojekten bittet der Entwicklungshilfeklub um Spenden in der Höhe von 3.375 Euro für Rohre, Baumaterialien und Transportkosten.
09.08.2019