Pilgerreise für pflegebedürftige Menschen

Die Malteser bieten Schwerkranken sowie Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, an einer Pilgerreise nach Lourdes oder Rom teilzunehmen.

Der Malteser Hospitaldienst Österreich entstand 1956, um im Grenzgebiet zu Ungarn Hilfe zu leisten sowie in Wien und dem Burgenland Unterstützung für ungarische Flüchtlinge zu bieten.

Die Leistungen der Malteser in Österreich reichen heute von Betreuungsarbeit, über Rettungs- und Notarztdienst, Krankentransport, Ambulanzdienst, Erste Hilfe und Katastrophenschutz bis zu internationaler Hilfe. Über seine allgemeinen Leistungen hinaus, bietet der Malteser Hospitaldienst auch spezielle Projekte, welche erlebnispädagogisch orientiert sind und Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen "unvergessliche Begegnungen und abwechslungsreiche Therapie-Erlebnisse" bieten sollen.

Eines dieser Spezialprojekte zur Förderung von Schwerkranken oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen ist die Pilgerreise nach Lourdes, einem der weltweit meistbesuchten Wallfahrtsorte. Die viertägige Reise findet jährlich Anfang Mai statt, 2015 wurde erstmals mit einem eigenen Sonderflieger gereist.

Bis zu 250 Wallfahrende, Betreute und MalteserInnen reisen miteinander und besuchen, in Begleitung von Priestern, die heiligen Plätze der südfranzösischen Stadt. Rund um die Uhr steht eine volle oder teilweise Pflege und Betreuung zur Verfügung. Der Kostenbeitrag beträgt für Reise, Verpflegung, Unterbringung sowie umfangreiche Pflege und Betreuung 850 Euro pro PilgerIn oder PatientIn. Für jene Personen, welche die Kosten für die Wallfahrt nicht selbst tragen können, wird die Reise durch Spenden ermöglicht.

Alle fünf Jahre organisiert der Malteser Hospitaldienst auch eine Pilgerreise nach Rom, an der bis zu 500 Personen teilnehmen können.
22.03.2017