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Verein für Integrationshilfe

Die Organisation der Erzdiözese Wien stellt Haftentlassenen in Wien Wohnraum zur Verfügung.
© Walter Grösel
© Walter Grösel
Der Verein für Integrationshilfe stellt haftentlassenen Männern und Frauen Wohnplätze in Wien zur Verfügung. Seit 1970 betreute die Organisation der Erzdiözese Wien über 4.000 Menschen in den verschiedenen Wohnprojekten. Gegründet wurde der Verein vom damaligen Gefangenenseelsorger Anton Eder.

Die Integrationshilfe betreibt in der Blutgasse 1 im Ersten Wiener Gemeindebezirk eine Beratungsstelle. Die Haftentlassenen werden hier – wie der Name sagt – beraten, vermittelt werden Teilzeitarbeitsplätze und Wohnplätze im vereinseigenen Wohnheim Mariahilf.

28 Einzelzimmer stehen im neuen Wohnheim "Wohnhaus Brigitta" im Wiener Bezirk Brigittenau zur Verfügung. Durchschnittlich blieben die BewohnerInnen bislang sieben Monate; die Wohndauer verlängert sich jedoch durch den Mangel an Gemeindebauwohnungen zusehends.

Für die, die ein "gewisses Maß an Eigenständigkeit zeigen, aber doch noch nicht so gefestigt erschienen, dass ihnen ein gänzlich selbständiges Leben in einer eigenen Wohnung gelingen könnte", unterhält der Verein für Integrationshilfe einige so genannte "Startwohnungen" in Wien.

Besonders wichtig für Haftentlassene ist eine regelmäßige Arbeit. KlientInnen des Vereins können u.a. in den Caritas-Lagern Wien Nord und Mittersteig vorübergehend arbeiten. Bis zu zwei Drittel des Lohns zahlt der Verein für Integrationshilfe.

2020 wurde der zweithöchste Betrag der vergangenen dreizehn Jahre gespendet (siehe Grafik rechts). Den überwiegenden Anteil ihrer finanziellen Mittel – nämlich 96.600 Euro – erhielt der Verein auch in diesem Jahr durch Zuschüsse der öffentlichen Hand. Erneut wurde kein Cent für Spendenwerbung ausgegeben.

Das Österreichische Spendengütesiegel hat der Verein seit 2003, Spenden an den Verein für Integrationshilfe sind von der Steuer absetzbar.
Der Verein für Integrationshilfe war im Februar 2017 Projekt des Monats. In einer bewegenden Reportage erfahren Sie mehr über das Haftentlassenenheim und seine Bewohner.

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