Verbesserte Anbaumethoden in Mosambik

World Vision baut im Projektgebiet Nihessiue Schulen und Brunnen. Kleinbauern und -bäuerinnen erhalten das notwendige Know-how, um ihre Anbaumethoden zu verbessern.

World Vision startete das Regionalentwicklungsprogramm in Nihessiue, in der nordmosambikanischen Provinz Nampula, im Jahr 2005. 25.000 Menschen leben im Gebiet, das Projekt soll 2020 abgeschlossen werden.

80 Prozent der Bevölkerung im Projektgebiet leben von der Landwirtschaft. Doch die Ernten sind so mager, dass viele Familien nicht ganzjährig genug zu essen haben. Es fehlt an landwirtschaftlichem Know-how, Saatgut und Geräten. World Vision schult die Menschen im Projektgebiet Nihessiue in verbesserten Anbaumethoden und unterstützt sie mit Saatgut und Geräten. So können die Erträge gesteigert und die Palette landwirtschaftlicher Produkte verbreitert werden.

Ein weiterer Projektschwerpunkt ist das Setzen von umfassenden Bildungsmaßnahmen: Zwar besuchen 76 Prozent der Kinder im Grundschulalter den Unterricht, doch weniger als die Hälfte über die vierte Schulstufe hinaus. Knapp 50 Prozent aller Erwachsenen ab 15 Jahren sind AnalphabetInnen, bei Frauen ist der Anteil wesentlich höher. Viele Jugendliche müssen auf den elterlichen Feldern mitanpacken. Zur Verbesserung der Situation werden abrissreife Schulgebäude (zumeist Lehmhütten) renoviert oder neu errichtet. LehrerInnen absolvieren Fortbildungen, in denen sie neue Unterrichtsmethoden kennen lernen.

Der fehlende Zugang zu sauberem Trinkwasser führt zu vielen Erkrankungen, weshalb World Vision nun Brunnen in Nihessiue errichtet. Rund 12.000 Euro kostet in Mosambik der Brunnenbau und das Einschulen eines sogenannten Wasserkomitees. Die Menschen werden über Vorbeugungsmaßnahmen gegen HIV/AIDS informiert, Heimhilfe-Komitees werden aufgebaut, um chronisch Kranke zu Hause zu pflegen.

Spendenhinweis

Für dieses Regionalentwicklungsprogramm kann auf der Website von World Vision nicht mehr zweckgebunden gespendet werden (die Angabe des Verwendungszwecks ist nicht mehr möglich). Es wird durch "freie" Spenden an World Vision finanziert, wie auch durch Kinderpatenschaften, die der Verein im Projektland vergibt. Ob und welche Kinder in Swasiland aktuell nach einem Paten bzw. einer Patin suchen, erfahren Sie unter www.worldvison.at/patenkind.
07.11.2017