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Im Einsatz für Menschenrechte

Wissen zu Menschenrechte ist in Peru keine Selbstverständlichkeit.
Gewalt gegen Frauen gehört in Peru leider noch immer zum Alltag. Und sie nimmt sogar wieder verstärkt zu. Hassverbrechen, Menschenhandel, Frauenmorde, Gewalt in der Familie, die Liste der möglichen Übergriffe ist lang. Ein Mitgrund dafür: Machismo. Das übersteigerte Gefühl männlicher Überlegenheit gegenüber Frauen ist in dem südamerikanischen Land gesellschaftlich und kulturell verankert. Viele der Betroffenen wissen zudem nicht, dass ihnen Unrecht geschieht. Sie kennen es nicht anders, nehmen es hin.

Seit über acht Jahren setzt sich FEDERH, „Fe y derechos humanos“, die Partnerorganisation von Sei so frei, für die Aufklärung in Menschenrechtsfragen ein und macht auf bestimmte Themen - wie etwa Gewalt gegen Frauen - aufmerksam. So informieren die MitarbeiterInnen zum Beispiel jeden Samstag mithilfe einer Radiosendung über gewisse Thematiken, halten Schulworkshops ab oder Veranstaltungen. "Die wöchentlichen Radio-Beiträge sind neben den Workshops in Schulen und Gemeinden die wichtigste Möglichkeit, um Betroffenen eine Stimme zu geben, sowie Jugendliche und Erwachsene aufzuklären", betont Sei so frei dabei.

Sei so frei möchte die Arbeit von FEDERH unterstützen und bittet dafür um Spenden. Mit Hilfsgeldern in der Höhe von 85 Euro kann ein Schulworkshop finanziert werden, 120 Euro sichern eine Radiosendung. "Mit 250 Euro finanzieren Sie für Menschen mit niedrigem Einkommen Rechtsberatung in schwierigen Lebenssituationen", so der Verein.