Unterstützung einer Klosterschule in Myanmar

In Myanmar ist es Tradition, dass sich Klöster um die Bildung der bedürftigsten Kinder des Landes bemühen.

Ein Großteil der Bevölkerung Myanmars lebt in armen Verhältnissen; besonders prekär ist die Lage für Familien in ländlichen Gegenden und für jene, die in den Elendsviertels der größeren Städte leben. In der Hoffnung auf bessere Zukunftsperspektiven ziehen viele Kinder alleine in die umliegenden Städte, wo sie nur allzu oft auf der Straße landen. Viele sind unterernährt, von Infektionskrankheiten betroffen und haben ohne Ausbildung kaum Chancen auf eine bessere Zukunft.

In Myanmar ist es Tradition, dass sich Klöster um die Bildung der bedürftigsten Kinder kümmern. So auch das Mingalar Theikdi Nonnenkloster, welches sich um rund 200 stark marginalisierte und oft obdachlose Mädchen kümmert und ihnen ein Leben in einem liebevollen Umfeld gewährt. Durch Schulunterricht an fünf Tagen die Woche erhalten die Kinder bessere Zukunftschancen, warme Mahlzeiten und medizinische Versorgung verbessern den Gesundheitszustand der teils stark verwahrlosten Kinder. Rund 50 der Mädchen nächtigen im Kloster, da sie sonst auf der Straße schlafen müssten.

Im Zuge eines Ausbildungsprogramms von Sonne International erhalten die Kinder des Klosters zudem die Möglichkeit, nach ihrer Schulausbildung an Computerkursen oder anderen Berufsbildungskursen teilzunehmen. Als Ziel des Projekts sollen die Schlafplätze des Klosters ausgebaut und die Ernährungssituation der Kinder verbessert werden.
24.04.2017