Chancengleichheit in Albanien

Das Durchschnittsalter Albaniens beträgt in etwa 30 Jahre. Jugendarbeitslosigkeit ist eines der größten Probleme des Landes.

Jugend eine Welt unterstützt mit diesem Projekt die Bemühungen der Don Bosco Schwestern für junge Menschen Albaniens. Das Hauptziel ist es, jenen durch Bildungsangebote bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verschaffen.

Die Zielgruppe der unterstützten Projekte wurde wie folgt definiert:
  • Kinder und Jugendliche ohne Schulbildung
  • Minderjährige, die gefährdet sind in die Kriminalität abzugleiten oder Drogen zu missbrauchen
  • Mädchen, die gefährdet sind in die Prostitution abzugleiten

Unterstützt werden Einrichtungen der Don Bosco Schwestern in den Ballungszentren Shkodra und Tirana beziehungsweise in Tale-Bregdeti. Die Ortschaft in Lezha ist eine der ärmsten Regionen Albaniens mit völlig unzureichender Infrastruktur, besonders im bergigen Hinterland. Während mit circa 60% die Muslime die Bevölkerungsmehrheit in Albanien stellen, bekennen sich im Kreis Lezha fast drei Viertel der BewohnerInnen zum Katholizismus.

In Shkodra  wäre die Arbeit der Schwestern in ihren Bildungseinrichtungen, dem Internat und dem Jugendzentrum ohne den Einsatz von über 70 LaiInnen unmöglich.

Rund 120 Jugendliche absolvieren das Ausbildungsprogramm zur Sekretärin, Schneiderin oder für Fremdsprachen, das von den Schwester Don Boscos angeboten wird. Je die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind Muslime beziehungsweise ChristInnen verschiedenster Konfessionen. 16 Mädchen wohnen im angeschlossenen Internat, wovon manche aber auch externe Berufsschulen und Kurse besuchen.

Ein Jugendzentrum und eine Tagesstätte unterhalten die Schwestern in Tale-Bregdeti, im Norden Albaniens. Es werden verschiedene Berufsausbildungen für Frauen und Mädchen angeboten, schulische Nachhilfe bietet die Tagesstätte. In etwa 150 Kinder im Alter zwischen vier und 14 Jahren besuchen das Zentrum täglich, während der Sommermonate sogar bis zu 300 Kinder.

Ohne Spenden wären all diese Hilfsleistungen nicht finanzierbar.
18.08.2017