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Train of Hope

Ausschließlich privat initiierte Flüchtlingshilfe am Wiener Hauptbahnhof.
Am Hauptbahnhof in Wien haben Freiwillige 2015 etwas ganz Großartiges vollbracht. Sie haben die Flüchtlingshilfe am Bahnhof eigens in die Hand genommen und jegliche Unterstützung selbst koordiniert.

Ein Netzwerk aus Ehrenamtlichen baute sich auf; wer helfen wollte, kam einfach vorbei, ließ sich von einem/einer der Freiwilligen-KoordinatorInnen zuweisen und packte an. Noch im September des selben Jahres wurde aus dem Freiwilligennetzwerk ein eingetragener Verein.

Nachdem die Zahl der in Österreich ankommenden Schutzsuchenden mit Wintereinbruch wieder zurückging, baute Train of Hope Ende 2015 seine Zelte am Hauptbahnhof wieder ab. Der Verein wollte jedoch auf jeden Fall "auch weiterhin zielgerichtet die Unterstützung für Refugees zur Verfügung stellen".

Nach Abänderung der Statuten von der Erstversorgung hin zu langfristiger Unterstützung, liegt der Fokus seither vermehrt auf Integrationshilfe und nachhaltiger Unterstützung:
  • Verteilung von Sachspenden
  • Beratung
  • Vernetzung
  • Individuelle Unterstützung
Sowohl auf Zeit- als auch auf Sachspenden (für den eigens gegründeten "Social Bazar") ist der Verein stets angewiesen. Wer Interesse hat, kann sich via Kontaktformular oder E-Mail bei Train of Hope melden.

Menschenrechtspreis

Stellvertretend für alle Freiwilligen, die sich in den vergangenen Monaten für Flüchtlinge engagiert haben, gab die Österreichische Liga für Menschenrechte Ende November bekannt, Train of Hope am Freitag den 11. Dezember mit dem Menschenrechtspreis 2015 auszuzeichnen. "Selten haben wir uns so rasch auf einen würdigen Preisträger einigen können", erklärt Barbara Helige, Präsidentin der Liga.