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Trätro

Trätro setzt sich für die Grundversorgung und Bildung von Waisenkindern und Erwachsenen in Mosambik ein.
© Walter Grösel
© Walter Grösel
Mosambik, nach wie vor eine der ärmsten Nationen der Welt, verzeichnet vor allem am Land große Armut. Rund die Hälfte der Bevölkerung lebt mit hoher Nahrungsmittelunsicherheit und kämpft mit den Folgen des Klimawandels. 2011 reiste Sabine Appel-Mohrs erstmals nach Maputo, die Hauptstadt des ostafrikanischen Staates, um in abgelegenen Dörfern medizinische Hilfe zu leisten. Bei ihrem Aufenthalt wurde die gelernte Krankenschwester mit der Hoffnungslosigkeit bei den im Müll lebenden Erwachsenen und Kindern im Land konfrontiert. Eine Erfahrung die dazu führte, dass Appel-Mohrs durch Spenden aus einem eigens initiierten Kunsthandwerk- und Keksverkauf ein landwirtschaftliches Projekt für armutsbetroffene Menschen startete. Das Farming Projekt war geboren.

2012 folgte die Vereinsgründung von Trätro - Tränen trocknen in Afrika, als auch der Kauf eines Grundstücks in Marracuene. Zusätzlich konnte der Verein ein Projekt in Angónia starten: "Was 2011 mit der Betreuung von Waisenkindern in einer Mietwohnung begann, entwickelte sich zu einem Großprojekt, als 2012 Land gekauft und darauf unser erstes Waisenhaus gebaut wurde", so Trätro.

Seither setzt sich Trätro für die Grundversorgung und die Bildung von Waisenkindern aber auch Erwachsenen in Mosambik unter dem Motto Hilfe zur Selbsthilfe in folgenden Bereichen ein:
  • Bau von Waisenhäusern
  • Landwirtschaft
  • Schulbildung
  • handwerkliche Ausbildungen
  • Brunnenbau
  • Schulungen in Obst- und Gemüseanbau
  • Direkthilfe für Nahrungsmittel und den Lebensunterhalt
  • Plastikmüllverarbeitung zu Baumaterial

Mit den Jahren sind auch die Spendeneinnahmen von Trätro gestiegen. Waren es 2014 noch etwa 10.000 Euro, konnten 2020 schon rund 46.000 Euro lukriert werden. Der Verein ist seit 2015 berechtigt das Österreichische Spendengütesiegel zu tragen. Spenden an Trätro sind von der Steuer absetzbar.

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