Tageszentren für AIDS-Waisen in Mosambik

Rund 800.000 Kinder haben in Mosambik durch HIV/AIDS einen oder beide Elternteile verloren.

Diese Kinder haben nicht nur den Verlust zu beklagen, sondern müssen oftmals den Part des verstorbenen Elternteils übernehmen. Jüngere Geschwister und die übrige Familie sind auf ihre Hilfe angewiesen.

Dieses Projekt versucht einem Teil dieser Kinder zu helfen. In vier Tageszentren finden rund 450 Kinder in Kleingruppen Fürsorge und Geborgenheit. Zweimal täglich erhalten sie eine warme Mahlzeit.

Daneben wird großer Wert auf die schulische Ausbildung gelegt. Bei Bedarf werden Schulsachen, -uniform und -gebühr zur Verfügung gestellt. Durch die Betreuung der jüngeren Geschwister ist es auch für die älteren Brüder und Schwestern wieder möglich, zur Schule zu gehen.

Die Tageszentren werden von den Missionsschwestern vom Kostbaren Blut, einem katholischen Frauenorden, geführt. Dieser wurde 1885 von dem österreichischen Trappistenabt Franz Pfanner in Südafrika gegründet.
10.04.2017