Förderung der indigenen Jugend in Guatemala

Das Leben der indigenen Völker im guatemaltekischen Hochland ist von extremer Armut geprägt. Welthaus setzt sich für die Stärkung der Jugend in den Gemeinschaften ein.

Landraub, Ausbeutung, Unterdrückung. Diese Begrifflichkeiten prägen bis heute den Alltag der überwiegend indigenen Bevölkerung im Hochland Guatemalas. Die Folge sind weitreichend: drei Viertel der EinwohnerInnen leben in extremer Armut, sind von einer hohen Schulabbruchsrate und (Jugend-)Arbeitslosigkeit geprägt, jedes zweite indigene Kind auf dem Land ist unterernährt.

Die Stärkung der Jugend in dieser Region soll die Lebensumstände der indigenen Gemeinschaften nachhaltig verbessern. Durch das Welthaus-Projekt werden die Jugendlichen in organisatorischem, politischem und anwaltschaftlichem Wissen geschult. Netzwerke werden aufgebaut, gemeinsam werden Lösungen für Problemstellungen ausgearbeitet. Auch die Stärkung ihrer indigenen Identität und steht im Zentrum der Projektarbeit

Langfristig sollen die jungen Frauen und Männer zu OpinionleaderInnen ihrer Gemeinschaften heranwachsen.
13.11.2017