St. Anna Kinderkrebsforschung

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© Walter Grösel

In Österreich erkranken jährlich rund 250 Kinder und Jugendliche an Krebs.

1837 war Kalifornien ein Teil Mexikos, Kaiser Franz Joseph ein Knirps von sieben - und wurde das St. Anna Kinderspital von Ludwig Wilhelm Mauthner gegründet. Es ist das älteste österreichische Krankenhaus nur für Kinder und Jugendliche.

In einem Labor im leer stehenden Dachgeschoss des St. Anna Kinderspitals entstand die St. Anna Kinderkrebsforschung. 1986 wurde das Forschungsinstitut als Verein gegründet, 1988 nahm es dank einer groß angelegten Spendenaktion seine wissenschaftliche Arbeit auf.  

Das Ziel der St. Anna Kinderkrebsforschung ist es, "durch Forschung und Entwicklung zur Verbesserung der Heilungsraten von Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen beizutragen".

In Österreich erkranken jährlich rund 250 Kinder und Jugendliche an Krebs. Ihre Überlebenschancen haben sich in den letzten Jahren sehr verbessert. Mittlerweile können rund 80 % von ihnen geheilt werden.

Im Lauf der Jahre wurde die St. Anna Kinderkrebsforschung größer und größer, irgendwann war sie zu groß für das Dachgeschoss des St. Anna Kinderspitals. Ende 2008 übersiedelte sie in das neue Zentrum am Zimmermannplatz, mit einer Brücke mit dem St. Anna Kinderspital verbunden. Heute, nach über 25-jähriger Forschungstätigkeit, gehört die St. Anna Kinderkrebsforschung zu den weltweit führenden Forschungszentren auf dem Gebiet der pädiatrischen Onkologie.

2017 nahm die St. Anna Kinderkrebsforschung 11,4 Millionen Euro durch Spenden ein, beinahe genauso viel gab sie für Projekte aus. Die St. Anna Kinderkrebsforschung erhält keinerlei Subventionen aus öffentlicher Hand. Für Spendenwerbung wurden 762.900 Euro ausgebeben, das entspricht einem Plus von rund 67.000 Euro gegenüber dem Vorjahr.

Spenden an die St. Anna Kinderkrebsforschung sind von der Steuer absetzbar. Die St. Anna Kinderkrebsforschung hat auch das Österreichische Spendengütesiegel.
18.10.2018