Valentinstag - Schenken mit Herz und Sinn

Immer nur Blumen oder Pralinen? Langweilig! Wie wäre es damit, die/den Liebste/n mit einer Spende zu überraschen und gleichzeitig auch noch Gutes zu tun? Einige Organisationen machen das möglich: mit einer Geschenkurkunde. Für Romantik mit Sinn. Denn der 14. Februar kommt – wie jedes Jahr – schneller, als Sie denken.

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Geschenkspenden bieten eine Alternative zu dem herkömmlichen Valentinstags-Geschenk. © Pixabay
Einige Organisationen bieten Geschenkspenden für Ihren Lieblingsmenschen an. Und das ganz einfach: Sie entscheiden sich für einen Spendenbetrag bzw. ein Produkt, füllen den Namen der/des geliebten Beschenkten aus, und bezahlen Ihre Spende unkompliziert online. Danach flattert die Urkunde in den Briefkasten oder per E-Mail zum Ausdrucken in Ihr Postfach. Wir haben drei Organisationen für Sie ausgewählt:

Ärzte ohne Grenzen kann mit einer Spende von 30 Euro bereits drei mangelernährte Kinder zwei Wochen lang mit angereicherter Milch und therapeutischer Fertignahrung versorgen. Die Caritas bietet verschiedene Geschenksvariationen zum Tag der Liebe an. Vom Obstbäumchen, das einer Familie im Senegal das Auskommen sichert, über eine Kochschürze bis hin zu einem Kirschkernkissen, hier findet man garantiert das richtige Präsent. Mit Grußkarte und Projektbeschreibung ist das kreative Geschenk komplett. Unicef bietet ebenfalls Geschenkurkunden an, damit am 14. Februar nicht nur das Herzblatt, sondern auch Kinder in Not Freude erfahren.
Und damit auch ja kein Liebling meckert: die obligatorischen Blumen oder Pralinen können Sie ja dennoch schenken. Einfach zusätzlich.

Fakten mit Herz

Wussten Sie, dass das Brauchtum des Valentinstags auf einen christlichen Märtyrer namens Valentinus zurückgeht, welcher der Überlieferung nach das Martyrium durch Enthaupten erlitten haben soll? Er soll wagemutig, trotz Verbot des Kaisers Claudius, heimlich Trauungen vollzogen und dabei den verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt haben. Soweit die Legende. Der Tag der Liebenden wurde im deutschen Sprachraum durch die intensive Werbung der Blumenhändler und Süßwarenfabrikanten publik. Doch wie kam der Tag überhaupt zu uns nach Österreich? Angeblich bestand ein britischer Besatzungssoldat am 14. Februar in einer Grazer Blumenhandlung vehement auf ein Herz zu seinem Blumenstrauß. Die Floristin gab nach, und malte ihm mit Lippenstift das gewünschte Symbol auf ein Stück Karton. Im Schnitt lassen sich die ÖsterreicherInnen heutzutage den Festtag der Liebe übrigens 60 Euro kosten.
AutorIn:
Stefanie Höring
07.02.2018