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Sei so frei

Die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung Österreich.
© Walter Grösel
© Walter Grösel
Am Anfang stand ein Brief. Den schrieb Bischof Thyissen von der indonesischen Blumeninsel Flores im Jahr 1958 an die Katholische Männerbewegung Österreichs (KMB). Er bat um die Mithilfe beim Bau einer Landwirtschaftsschule, einer Gesundheitsstation und eines Priesterseminars.

Die Resonanz in Österreich war groß, die "Aktion Flores" wurde "zu einem grandiosen Erfolg", wie es Sei so frei formuliert.

Drei Jahre später, 1961, wurde daraus eine feste Einrichtung: "Bruder in Not". In den 1990ern erhielt die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung, die in Österreich über 30.000 Mitglieder hat, ihren jetzigen Namen Sei so frei.

Sei so frei veranstaltet jedes Jahr am 1., 2. oder 3. Adventsonntag die Adventsammlung in allen österreichischen Pfarren und Ordensgemeinschaften. Aber natürlich kann für So sei frei das ganze Jahr über gespendet werden.

Mit dem gesammelten Geld unterstützte Sei so frei z.B. im Jahr 2020 138 Projekte in 22 afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Ländern sowie 11 länderübergreifene Projekte und 14 Projekte in Österreich. Schwerpunktländer waren Kenia, Brasilien, Guatemala, Malawi, Tansania und Uganda.

Regierungsunabhängige Selbsthilfegruppen, Genossenschaften, Bauernvereinigungen, Gewerkschaften sowie dörfliche und kirchliche Basisgruppen sind die Projektpartner von Sei so frei in den Ländern des Südens. Brunnen, Schulen oder Krankenhäuser bauen, nachhaltige Landwirtschaft fördern, benachteiligten Kindern helfen: das sind typische Projekte, die Sei so frei unterstützt.

2020 wurden 3,43 Millionen Euro für Sei so frei gespendet. Sei so frei besteht aus verschiedenen Zweigstellen in den einzelnen Diözesen, das Österreichische Spendengütesiegel haben die Sei-so-frei-Organisationen in Vorarlberg, Salzburg-Tirol, der Steiermark, Oberösterreich und Wien. Spenden an diese fünf Diözesan-Organisationen sind auch von der Steuer absetzbar. Die Zahlen in der Infografik beziehen sich auf die fünf genannten Zweigstellen.

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