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Weltweite Nothilfe für Kinder

Unicef ermöglicht Kindern in Kriegs- und Krisengebieten etwa den Zugang zu Schulbildung und versorgt sie mit Spezialnahrung.
Laut Unicef leben rund 460 Millionen Schulkinder weltweit in Krisengebieten. Millionen von Buben und Mädchen haben aufgrund dessen teils keinen Zugang zu Schulbildung oder mussten ihre Schullaufbahn unterbrechen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Armut, Krieg, gefährliche oder weite Wege zur Schule, Naturkatastrophen.

Um Kindern mit einem Schulbesuch nicht nur Struktur und Schutz zu bieten, sondern ihnen insbesondere bessere Zukunftschancen zu eröffnen, werden beispielsweise Notschulen in Zelten errichtet. Lehrpersonal erhält Trainings und Fortbildungen und Kinder werden mit Schulmaterialien ausgestattet. 2018 profitierten 6,9 Millionen Kinder in Krisensituationen von der Arbeit von Unicef.

Neben der Schulbildung ist auch die Notversorgung der betroffenen Kinder ein Hauptanliegen der Organisation. Durch Maßnahmen in Bezug auf Ernährung, Gesundheit, Hygiene und Kinderschutz unterstützt Unicef weltweit Betroffene bei Krisen und Katastrophen.

2018 half die Kinderhilfsorganisation beispielsweise 3,6 Millionen von Kriegen oder Konflikten betroffenen Kindern und Jugendlichen mit psychosozialer Unterstützung. 3,4 Millionen schwer mangelernährte Kinder unter fünf Jahren erhielten Spezialnahrung und 19,6 Millionen Menschen weltweit wurden gegen Masern geimpft.

Die vielfältige Arbeit kann unter den Verwendungszweck "Nothilfe weltweit" unterstützt werden. Mit einer Spende in der Höhe von 70 Euro können 15 Kinder mit Schul- und Lernsachen versorgt werden. 100 Euro ermöglichen die Anschaffung von 647 Packungen Polioimpfstoff.