Eine Dorfschule in Kartaba, Libanon

Syrische Flüchtlingskinder sollen die Chance auf Bildung bekommen.

Aufgrund des Bürgerkriegs und des Terrors der IS-Miliz flüchteten tausende Menschen aus Syrien in benachbarte Länder. So auch in den Libanon. Der Staat in Vorderasien hat mit schätzungsweise 1,5 Millionen SyrierInnen mehr Flüchtlinge aufgenommen als andere Länder. Auch Kartaba, ein kleines Dorf gelegen im Libanongebirge auf einer Höhe von 1.250 Metern, beherbergt Flüchtlinge. Die Not der Menschen ist groß, so auch der Bildungsbedarf der geflüchteten Kinder.

Jugend eine Welt unterstützt ein Schulprojekt der Don Bosco Schwestern vor Ort. In der kleinen Privatschule werden Kinder zwischen drei und zehn Jahren aufgenommen. Während die Kleinsten in einer Kindergartengruppe liebevoll betreut werden, ermöglichen die Schwestern den älteren Mädchen und Buben eine 6-jährige Grundschulausbildung. Doch das Schulgebäude benötigt eine Sanierung, denn die Klassenräume können dem Andrang der Flüchtlingskinder nicht mehr standhalten. So werden beispielsweise viele der Kinder in den unbeheizten Gängen unterrichtet, was vor allem in den harten Wintermonaten zu Problemen führt.

Da die Schule keinerlei staatliche Unterstützung erhält und von den armutsbetroffenen Familien kein Schulgeld verlangen kann, ist das Projekt auf Spenden angewiesen.
04.12.2019