Wasserversorgung für Volksschulkinder

(abgeschlossenes Projekt)

Durch den Bau von Trinkwasserbrunnen am Gelände zweier Volksschulen in Uganda, sollen die Schulkinder Zugang zu sauberem Wasser erhalten.

Fast 30% der Bewohner ländlicher Regionen Ugandas haben keinen Zugang zu verbesserten Trinkwasserquellen. Insbesondere für Kinder hat das Trinken von verschmutztem Wasser schwerwiegende Folgen: Magen-Darm-Erkrankungen, Infektionen, Wurmbefall. Nicht selten führt eine solche Erkrankung bei jüngeren oder bereits geschwächten Kindern zum Tod.

"Fast täglich ereilt mich die schreckliche Nachricht, dass schon wieder ein Kind meiner Gemeinde verstorben ist. Meistens ist es eine starke Durchfallerkrankung oder Typhus - beides durch verunreinigtes Wasser hervorgerufen. Die verzweifelten Eltern, die meistens auch selbst durch das verschmutzte Wasser krank sind, wissen nicht mehr weiter", erklärt der Projektleiter und Pfarrer der Gemeinde, Francis Muhenda Adyeri.

Durch die Errichtung von Trinkwasserbrunnen anstelle der verdreckten Wasserstellen in den beiden Grundschulen in Kabwera und Butunduuzi, sollen sowohl die Schulkinder als auch das Lehrpersonal und umliegende Bewohner endlich Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten. Der Bau der Wasserbrunnen wird von der örtlichen Wasserbehörde durchgeführt, die sich auch in Zukunft um Reparaturen und Wassertestungen kümmern wird. Die laufende Instandhaltung übernimmt ein geschultes Kommitee aus Dorfbewohnern.

Der Entwicklungshilfeklub möchte die Kosten für den Bau der beiden Schulbrunnen übernehmen. Für Baumaterial, Handpumpe, Transportkosten und Gehälter für die Errichtung eines Wasserbrunnens werden 2.410 Euro benötigt.

 
18.06.2015