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Schulbildung für saharauische Flüchtlingskinder

Rund 4.500 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren aus Westsahara sollen eine Grundschule besuchen. Zuvor müssen allerdings erst LehrerInnen ausgebildet werden.
Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreich (ASBÖ) leistet schon seit vielen Jahren humanitäre Hilfe in den Flüchtlingslagern im Westen Algeriens. Über 100.000 Saharauis mussten seit den 1970ern aus der von Marokko besetzten Westsahara fliehen. Sie leben vor allem in Camps rund um die Wüstenstadt Tindouf. Zuvor hatte der ASBÖ unter anderem Pflegematerialien für Minenopfer wie auch Physiotherapiestunden für Kinder mit Behinderung und Minenopfer organisiert.

Ziel des Projekts ist es, drei didaktischen Lernwerkstätten zu schaffen, GrundschullehrerInnen und SchulinspektorInnen in den Flüchtlingslagern aus- bzw. weiterzubilden und didaktisches Material bereitzustellen. Insgesamt 15 SchulinspektorInnen und 75 GrundschullehrerInnen sollen durch das Programm gefördert werden.

"Die verbesserte Qualität der angewendeten Unterrichtsmethoden ermöglicht den Kindern eine solide Grundausbildung und steigert somit die Chancen, den Umstieg auf weiterführende Ausbildungswege besser zu bewältigen und somit auch eine verbesserte Lebensqualität zu schaffen", hält der Samariterbund dabei fest.