Concordia Moldova

Dieses Projekt hilft mehr als 6.000 Menschen in der Republik Moldau.

Die Concordia Sozialprojekte Gemeinnützige Stiftung ist seit 2004 in Moldawien aktiv. Nicht selten wird das Land als Armenhaus in Europa bezeichnet. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt gerade einmal knapp über 60 Jahre, wirtschaftlich ist man von der Landwirtschaft abhängig.

Wie bei allen Concordia-Projekten liegt der Schwerpunkt bei Kindern und Jugendlichen. In der Republik Moldau aber zählen viele alte Menschen ebenso zu den Projektbegünstigten. Suppenküchen und Sozialzentren versorgen bedürftige alte Menschen mit warmen Mahlzeiten in 63 Dörfern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf ländlichen Regionen, die besonders von Armut betroffen sind. 812.266 warme Mahlzeiten verteile Concorida über zehn Sozialzentren, 27 Suppenküchen, 16 Filialen und mobile Dienste im Jahr 2014.

Circa 400 Mitarbeiter kümmern sich vor Ort um die Umsetzung der Projekte, die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen finden in Pirita ("Stadt der Kinder") und Chisinau (Casa Concordia und Betreutes Wohnen) statt.

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit fördert seit November 2013 Teilbereiche der Altenarbeit, drei Familienzentren, die Familienarbeit in der "Stadt der Kinder" sowie ein Ausbildungsprogramm für 100 Personen.

Derzeit bittet Concordia vor allem um Spenden, um die zahnmedizinische Versorgung am Land zu verbessern. Der Bau von Zahnarztpraxen in zwei Dörfern kommt tausenden Menschen zugute, kostet aber 11.000 Euro.
26.08.2016