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Schulische Präventivarbeit gegen Abwanderung

Durch Schulungen soll Kindern und Jugendlichen ein angepasstes Wirtschaften und Zusammenleben in der Region Juazeiro nähergebracht werden.
Die Region Juazeiro ist liegt im brasilianischen Bundesstaat Bahia. Geprägt von sehr geringen Niederschlagsmengen und der kaum vorhandenen Wasserspeicherfähigkeit des Bodens, scheint ein Leben in dieser Region unmöglich. Die negative Vorurteile halten sich bei den EinwohnerInnen, die Folgen zeigen sich vor allem in der Abwanderung. Doch die Trockensteppe weist gegen aller Erwartungen eine hohe biologische Vielfalt auf. Ein Leben in Einklang mit der Natur und den außergewöhnlichen Klimaumständen ist daher möglich. Wenn auch das Wissen dazu vorhanden ist.

Um gegen das Abwandern in der Region anzukämpfen unterstützt Welthaus die Partnerorganisation IRPAA bei ihrer Präventionsarbeit. Schon seit geraumer Zeit versucht die brasilianische Organisation durch Schulungen, einen an die Region angepassten Lehrplan und Lehrerfortbildungen Kinder und Jugendliche über die Chancen und Möglichkeiten in Juazeiro aufzuklären. Anhand der Arbeit soll einerseits die oft negativ behaftete Einstellung junger Menschen gegenüber der Region verbessert und andererseits regionale Potentiale hervorgehoben werden.

Mit einer Spende von 50 Euro kann ein Kurs über die klimatischen und kulturellen Besonderheiten der Region veranstaltet werden. "Mit 100 Euro können Aktivitäten gesetzt werden, um öffentlich den Schutz von Kinderrechten und Zugang zu Bildung einzufordern", betont Welthaus.