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Physiotherapie für Camp-BewohnerInnen

Im jordanischen Za'atari-Camp werden integrative und therapeutische Maßnahmen für Menschen mit Behinderung gesetzt.
In Za'atari (östlich der jordanischen Stadt Al Mafraq nahe der syrischen Grenze), dem größten Flüchtlingslager im Nahen Osten, sind seit seiner Errichtung im Jahr 2012 zahlreiche Hilfsorganisationen aktiv. Die rund 100.000 BewohnerInnen, die überwiegend aus Syrien stammen, werden mit Nahrungsmitteln, Unterkünften (Zelten), Hygieneartikel und Gebrauchsgegenständen versorgt, doch für Menschen mit körperlicher Behinderung fehlte bislang ein Rehabilitationsangebot.

Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt daher das Programm des Holy Land Institute for the Deaf (HLID), das sich durch folgende Schwerpunkte auszeichnet:
  • Therapieangebot für 1.500 Menschen mit Behinderung und Vergabe von Hilfsmitteln, wie Hörgeräte, Brillen, Rollstühle, usw.
  • Wissensvermittlung für Angehörige über besondere Bedürfnisse und Förderungsmöglichkeiten
  • Ausbildung von Freiwilligen zu Physio- sowie BeschäftigungstherapeutInnen
  • Beschäftigung von SonderpädagogInnen für ein integratives Bildungsprogramm
  • Förderung und Betreuung außerhalb des Unterrichts
  • Selbsthilfegruppe für Angehörige zu Erziehungsfragen
  • Programme zur Integration in Regelklassen und Kindergärten

Spendenhinweis

Weitere Hilfsprogramme in Syrien sowie Syriens Nachbarländern, die von lokalen Diakonie-Partnern und offiziellen ACT-Alliance-Mitgliedern durchgeführt werden, finden Sie hier. Die einzelnen Projekte sind zwar auf Geldspenden angewiesen, jedoch können sie nicht seperat unterstützt werden: Sie alle profitieren von Spenden, die unter dem Verwendungszweck "Nothilfe Syrien/Irak" bei der Diakonie Katastrophenhilfe eingehen. Daraufhin verteilt die Organisation das Geld nach Bedarf.