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Bildungszugang für SchulabbrecherInnen

Aktuell evaluiert PHASE Austria den Bildungszugang für Kinder im ruralen Westen Nepals.
Obwohl Kinder in Nepal ausnahmslos schulpflichtig sind, bleibt vielen der Zugang zu Bildung immer noch verwehrt. Besonders betroffen sind Angehörige niedriger Kasten und Menschen, die in starker Armut leben. Wie so häufig ist der Anteil analphabetischer Mädchen und von Schulabbrecherinnen überproportional hoch.

In einem Projektzeitraum von rund zweiundhalb Jahren möchte PHASE Austria in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern (PHASE Nepal, Bildungsbehörden, LehrerInnen und Gemeindevertretern) die Situation begutachten und gemeinsame Ziele festlegen. Begünstigt werden die Kinder und Jugendlichen dreier Dörfer im Bezirk Humla im Westen des Landes. Aktuell werden zwei unterschiedliche Verfahrensweisen in Betracht gezogen:
  • "Alternativmodell": Abendschulen für Kinder und Jugendliche
  • "Anreizmodell": Den Erziehungsberechtigten wird ein materieller Anreiz geboten, um weniger stark von der Arbeitskraft ihrer Kinder abhänging zu sein und diese dadurch wieder zur Schule gehen lassen zu können
Mithilfe der lokalen Partner soll erhoben werden, welches dieser Modelle sich am ehesten eignet, da beide Vor- und Nachteile mit sich bringen. Bis Ende 2017 konnten 181 Kinder dabei unterstützt werden, ihren Schulbesuch fortzusetzen. Sollte das Projekt weiterhin so erfolgreich sein, wird es möglicherweise auch in anderen Regionen Anwendung finden.