Österreichischer Herzfonds

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© Walter Grösel

"Schach dem Herztod!" ist das Motto des 1971 gegründeten Österreichischen Herzfonds.

Jedes Jahr sterben in Österreich rund 33.000 Menschen - und damit 42% aller Todesfälle - an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Der Herztod gilt noch immer als Todesursache Nummer 1 in Österreich.

Auch wenn sich vieles zum Positiven gewandelt hat: "Die moderne Kardiologie ist wie keine andere medizinische Disziplin für die Zunahme unserer Lebenserwartung verantwortlich", erklärt Otmar Pachinger, Präsident des Österreichischen Herzfonds: "Während noch vor 25 Jahren zwischen 20 und 30 Prozent aller hospitalisierten Herzinfarktpatienten starben, sind es heute vier bis fünf Prozent."

Was tun, um die Anzahl der Herztoten weiter zu verringern? "Allen voran stehen Maßnahmen, das Rauchen massiv und nachhaltig einzudämmen", so Präsident Pachinger.

Um das Ziel - "Schach dem Herztod!" - zu erreichen, unterstützt der Österreichische Herzfonds ausgewählte Herzforschungsprogramme, führt Vorsorgeuntersuchungen in Firmen und Organisationen durch, bekämpft Übergewichtigkeit im Kindesalter, finanziert Therapien für Kinder, die mit einem Herzfehler geboren wurden, mit, unterstützt öffentliche Einrichtungen bei der Aufstellung von Defibrillatoren und publiziert Broschüren.

Alle Projekte werden ausschließlich durch Spenden von Privatpersonen und Firmen finanziert.

Im Jahr 2016 wurden für den Österreichischen Herzfonds rund 116.000 Euro gespendet, 58.000 Euro für Spendenwerbung ausgegeben.

Das Österreichische Spendengütesiegel hat der Fonds seit 2011. In der Liste der begünstigten Spendenempfänger des österreichischen Finanzministeriums ist der Österreichische Herzfonds nicht.
22.06.2017