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Österreichischer Herzfonds

"Schach dem Herztod!" ist das Motto des 1971 gegründeten Österreichischen Herzfonds.
© Walter Grösel
© Walter Grösel
Jedes Jahr sterben in Österreich rund 33.000 Menschen - 2018: 39% aller Todesfälle - an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Der Herztod gilt noch immer als Todesursache Nummer 1 in Österreich.

Auch wenn sich vieles zum Positiven gewandelt hat: "Die moderne Kardiologie ist wie keine andere medizinische Disziplin für die Zunahme unserer Lebenserwartung verantwortlich", erklärt Otmar Pachinger, emeritierter Kardiologe und Präsident des Österreichischen Herzfonds: "Während noch vor 25 Jahren zwischen 20 und 30 Prozent aller hospitalisierten Herzinfarktpatienten starben, sind es heute vier bis fünf Prozent."

Was tun, um die Anzahl der Herztoten weiter zu verringern? "Allen voran stehen Maßnahmen, das Rauchen massiv und nachhaltig einzudämmen", so Präsident Pachinger.

Um das Ziel - "Schach dem Herztod!" - zu erreichen, unterstützt der Österreichische Herzfonds ausgewählte Herzforschungsprogramme, führt Vorsorgeuntersuchungen in Firmen und Organisationen durch, bekämpft Übergewichtigkeit im Kindesalter, finanziert Therapien für Kinder mit, die mit einem Herzfehler geboren wurden, unterstützt öffentliche Einrichtungen bei der Aufstellung von Defibrillatoren und publiziert Broschüren.

Alle Projekte werden ausschließlich durch Spenden von Privatpersonen und Firmen finanziert.

2020 wurde für den Österreichischen Herzfonds rund 195.000 Euro gespendet. Die Ausgaben umfassten 200.000 Euro für Projekte, 28.000 Euro für Spendenwerbung und 35.000 Euro für Verwaltung.

Das Österreichische Spendengütesiegel hat der Fonds seit 2011. In der Liste der begünstigten Spendenempfänger des österreichischen Finanzministeriums ist der Österreichische Herzfonds seit März 2019.

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