ÖHTB

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© Walter Grösel

Das österreichische Hilfswerk für Taubblinde und hochgradig Hör- und Sehbehinderte.

Rund 520.000 Menschen in Österreich sind von einer dauerhaften Seh- und/oder Hörbehinderung betroffen. Die Eltern taubblinder Kinder gründeten 1981 das ÖHTB – das österreichische Hilfswerk für Taubblinde und hochgradig Hör- und Sehbehinderte.

Im Lauf der Zeit hat sich der Tätigkeitsbereich erweitert, heute kümmert sich das ÖHTB auch um Menschen mit Mehrfachbehinderung, Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und Menschen mit psychischer Behinderung.

"Das ÖHTB ist ein gemeinnütziger Verein, der sich die Beratung, Betreuung, Ausbildung und berufliche Förderung von Menschen mit Sinnes- und Mehrfachbehinderungen zur Aufgabe gemacht hat. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, wurden Einrichtungen in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Frühförderung, Altenbetreuung, Beratung und Fahrtendienst geschaffen", schreibt das Hilfswerk in seinem Jahresbericht.

Im Jahr 2017 unterstützte das ÖHTB in seinen verschiedenen Tätigkeitsbereichen etwa
362 Menschen durch einen Wohnplatz und 315 durch einen Arbeitsplatz. 40 Buben und Mädchen profitierten von der Frühförderung für Kinder mit Hördefizit.

279.000 Euro wurden 2013 an den Verein gespendet. Spenden machen etwa 1,5 % des Budgets aus - der Großteil, 16,7 Millionen Euro, kommt aus "betrieblichen Einnahmen aus öffentlichen Mitteln". Seit 2014 werden keine Finanzberichte mehr publiziert.

Von 2007 bis 2013 war das ÖHTB berechtigt, das Österreichische Spendengütesiegel zu führen. Spenden sind von der Steuer absetzbar.
03.07.2018