Traditionelle Heilpflanzen nutzen

Für die Armen im Senegal sind westliche Medikamente unerschwinglich.

Ob Grippe oder Durchfall – für mangel- und unterernährte Menschen ist jede Infektion lebensbedrohlich. Arme, die sich nicht genügend Nahrung kaufen können, können sich westliche Medikamente erst recht nicht leisten. Im Senegal greifen 50 Prozent der Haushalte im Fall der Fälle auf traditionelle Heilpflanzen zurück.

Das Welthaus der Diözese Graz-Seckau unterstützt im Senegal die Partnerorganisation Enda Santé. Enda Santé schult im westafrikanischen Land die Bevölkerung: Welche Heilpflanze wirkt in welcher Dosis? Kann ich sie bei meinem Baby einsetzen? Wie plane ich die Kultivierung von Heilpflanzen gemeinsam mit verschiedenen Gemüsesorten? Wie stelle ich mit bescheidenen Mitteln einen ausgewogenen Speiseplan zusammen? Wie kann ich die Produkte mit einfachsten Mitteln hygienisch verpacken und lagern?

Was nicht selbst gebraucht wird, wird an Apotheken geliefert und auf lokalen Märkten verkauft. So wird nicht nur die eigene Gesundheit verbessert, sondern auch der Geldbeutel vergrößert.

Spendenhinweis

Für dieses Projekt von Welthaus Diözese Graz-Seckau kann nicht zweckgebunden gespendet werden. Wenn Sie die Wissensvermittlung über traditionelle Heilpflanzen im Senegal unterstützen möchten, richten Sie Ihre Spende an das untenstehende Spendenkonto und geben Sie den Verwendungszweck "Welthaus Allgemein" an. Die Organisation verteilt die Spendeneinnahmen nach Bedarf.
13.11.2017