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Nurturing Uganda

Die ugandisch-österreichische Organisation führt Projekte in Jinja und Umgebung.
© Walter Grösel
© Walter Grösel
Die Liebe zu Uganda und den Menschen entstand bei Elisabeth Leitner bei ihrem freiwilligen sozialen Jahr in der afrikanischen Nation. Nach Beendigung der ehrenamtlichen Tätigkeit in Ostafrika und der Rückkehr nach Österreich 2010 war für die gebürtige Oberösterreicherin eine Verbindung mit den Land hergestellt, die nicht mehr abbrechen sollte. Anfangs widmete sich Leitner der Unterstützung einzelner Kinder im Schulalter aus finanziell schwachen Familien, um ihnen den Besuch einer Bildungseinrichtung ermöglichen zu können. Gemeinsam mit Einheimischen folgte fünf Jahre später die Vereinsgründung unter dem Namen Nurturing Uganda.

Seither widmen sich Leitner und ihr Team der Verbesserung der Lebensqualität für Menschen im Projektland. Hauptaugenmerk wird dabei auf die Region Wairaka gelegt, ein Gebiet im Südosten Ugandas, direkt am Viktoriasee.
Durch verschiedenste Projekte möchten wir Menschen in Jinja und Umgebung unterstützen, ihr Potenzial zu entdecken und auszunützen, damit sie sich selbst versorgen können und nicht mehr auf Hilfe von außen angewiesen sind.
Neben dem von Anfang an wichtigen Bildungsprojekt, vergibt Nurturing Uganda zudem Mikrokredite an Frauen und unterstützt selbstorganisiertes Wirtschaften. Ziel ist es, so der österreich-ugandische Verein, dass Dorfgemeinschaften autark werden und die Hilfe von außerhalb hinfällig wird. "Unsere Programme und Projekte bauen auf die Bildung, Stärkung und Entwicklung der jungen Generation sowie der Frauen, die tragenden Stützen der Gesellschaft Ugandas, auf", betont Nurturing Uganda. Um einen nachhaltig positiven Effekt zu erreichen, arbeitet das ehrenamtliche achtköpfige Team in Österreich eng mit den MitarbeiterInnen in Uganda zusammen. Einmal jährlich werden die Projekte vor Ort besucht, um deren Fortschritte und Erfolge festhalten zu können und Ideen für neue Projektaktivitäten zu sammeln.

Über 10 Jahre Projektaktivität

Durch das Engagement der jungen Wienerin konnten in den rund 10 Jahren Hilfsarbeit schon einige Meilensteine erreicht werden. 2014 etwa wurde eine Volksschule vor der Schließung gerettet und seither weiter ausgebaut. Die Bugiri Hope-Schule, so der Name, ermöglicht Mädchen und Buben aus armutsbetroffenen Familien eine qualitativ hochwertige Bildung mithilfe von Patenschaften und Spenden aus Österreich. Insgesamt 206 Patenkinder werden durch das Programm von Nurturing Uganda unterstützt.

Der österreichische Verein sammelt vor allem durch die Organisation von Benefizveranstaltungen und auch Patenschaften Spenden. Im Jahr 2021 konnten so exakt 121.856,84 Euro an Spendengeldern generiert werden. Rund 71.000 Euro investierte Nurturing Uganda in die Projektarbeit, 45.000 Euro an Rücklagen werden für den Bau des eigenen Community Centers im Jahr 2022 aufgespart. Auf Spendenwerbung verzichtet der Verein komplett.

Spenden an Nurturing Uganda sind von der Steuer absetzbar, über das Österreichische Spendengütesiegel verfügt der Verein nicht.

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