Hungersnot in Afrika

Kinder in der Sahelzone und am Horn von Afrika sind von Mangelernährung besonders betroffen.

Hunger ist in Afrika weit verbreitet, besonders betroffen sind Kinder in der Sahelzone (Burkina Faso, Gambia, Kamerun, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Senegal und Tschad) und am Horn von Afrika (Somalia, Kenia, Äthiopien und Dschibuti).

Die physischen Auswirkungen der Unterernährung sind groß: Die geistige und körperliche Entwicklung ist beeinträchtigt, die Leistungsfähigkeit reduziert, die betroffenen Kinder wachsen kaum noch. Auch das Immunsystem leidet, die Kinder werden anfällig für Infektionskrankheiten.

Mangelernährung ist für die Hälfte aller Todesfälle unter Kindern verantwortlich. Mangelernährung heißt nicht nur, dass Kinder zu wenig zum Essen bekommen. Ihnen fehlen vor allem auch Vitamine und andere wichtige Nährstoffe.

Was tut Unicef gegen den Hunger in Afrika? Das UN-Kinderhilfswerk behandelte mangel- und unterernährte Kinder mit nahrhafter Erdnusspaste, Spezialmilch und Proteinkeksen. Ernährungszentren werden errichtet und zusammen mit Spitälern mit Medikamenten und therapeutischer Nahrung ausgestattet. HelferInnen in den Gesundheitsstationen werden geschult, damit sie Mangelernährung schnell erkennen und richtig behandeln.

Oft beginnt Mangelernährung mit anhaltendem Durchfall, er raubt den Kindern Nährstoffe und Flüssigkeit. Die Ursache ist meist verschmutztes Wasser. Unicef baut Brunnen und klärt über Hygiene auf, schult Hebammen und stattet Geburtsstationen aus.
23.01.2018