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Hilfe für Flüchtlingskinder

Über 30 Millionen Kinder und Jugendliche wurden durch Kriege und Konflikte aus ihrer Heimat vertrieben. UNICEF arbeitet laufend daran die Not der Betroffenen zu lindern.
Von den weltweit 30 Millionen vertriebenen Kindern, befinden sich 10 Millionen aktuell auf der Flucht. Die Gründe warum Kinder ihr Heimatland verlassen müssen reichen von Kriegen, über Naturkatastrophen bis hin zu Armut. Besonders gefährdet sind dabei Unbegleitete: 90 Prozent jener Flüchtlingskinder, die beispielsweise im Jahr 2016 Italien erreichten, kamen ohne Begleitung. 

Allein 4,2 Millionen Flüchtlinge leben in syrischen Nachbarländern - davon knapp die Hälfte Kinder. UNICEF unterstützt Kinder und ihre Familien in Kriegs- und Krisengebieten wie etwa Syrien, Afghanistan, Jemen, Burkina Faso, Mali, Niger, Bangladesch, Griechenland und jene auf der Flucht.

Durch den Ausbruch der Corona-Pandemie verschärfte sich die Lage für weltweite Flüchtlinge abermals. Unzureichende Grundversorgung und der fehlende Zugang zu Hygienevorrichtungen gefährden die Familien und Kinder. In den Flüchtlingslagern hilft UNICEF zum Beispiel folgendermaßen: "Durch spezielle, für Kinder entworfene Infomaterialien klären wir die Mädchen und Buben in den Flüchtlingslagern über die Krankheit und Präventionsmaßnahmen auf. Wir liefern dringend benötigte Hygiene-Hilfsgüter und führen weiterhin unsere Schulungen über richtiges Händewaschen durch."

Um weiterhin möglichst vielen Kindern auf der Flucht zu helfen, ist UNICEF dringend auf Spenden angewiesen. Mit 100 Euro beispielsweise können 15 Kinder mit Schulsachen ausgestattet werden. 30 Euro sichern die Versorgung mit 40.000 Liter sauberen Trinkwasser.