Not lindern in Ostafrika

SOS-Kinderdorf betreibt in Ostafrika zahlreiche Einrichtungen und Hilfsprogramme, um die große Not zu lindern und die Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

"Das Leid hat viele Gesichter" leitet SOS-Kinderdorf die Projektbeschreibung zu ihren Hilfsmaßnahmen in Ostafrika ein. Die Dürrekatastrophe in der Region, die durch das Wetterphänomen El Niño bedingt wird, führt bereits seit 2015 zu erheblichen Ernteausfällen - und das in Ländern, in denen die Mehrheit von der Landwirtschaft lebt.

Die Folgen sind schwerwiegend: Lebensmittelnot und fehlende Lebensperspektiven zwingen immer mehr Menschen zur Flucht, fehlende medizinische Versorgung und verunreinigtes Wasser gefährden die Gesundheit abertausender Familien, alle zehn Sekunden tötet der Hunger ein Kind.

SOS-Kinderdorf ist vor Ort und unterstützt die Bevölkerung in vielerlei Hinsicht. Über ganz Ostafrika verteilt verfügt der Verein über unzählige fixe Standorte: Kinderdörfer, Schulen, Jugendeinrichtungen, Kindergärten, Sozial- und Familienzentren sowie medizinische Einrichtungen.

Darüber hinaus betreibt SOS-Kinderdorf aber auch humanitäre Hilfe, verteilt Lebensmittel, Trinkwasser, Medikamente, leistet medizinische Versorgung. Im Rahmen von Notunterkünften werden unbegleitete sowie Kinder in akuten Notlagen versorgt, durch Entwicklungsprogramme wird für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen gesorgt.

SOS-Kinderdorf bittet dringend um Spenden unter dem Kennwort "Ostafrika" oder "Uganda", als spezielles Fokusland von SOS-Kinderdorf Österreich.
21.11.2017