Not im Burgenland

Armut in Österreich bleibt oftmals hinter verschlossenen Türen verborgen.

Im Burgenland ist es nicht anders als das übrige Österreich - alleinerziehende Mütter sind besonders armutsgefährdet. Im Burgenland sind 27 % aller Alleinerzieherinnen davon betroffen. 30.000 Menschen gelten in Österreichs östlichstem Bundesland als einkommensarm, 18.000 leben in akuter Armut, darunter 5.000 Jugendliche.

All jenen will die Caritas Burgenland mit diesem Projekt helfen. Die Caritas leistet auf unterschiedlichste Weise Hilfe, die erste Anlaufstelle für Hilfssuchende sind die Caritas Nothilfe- und Beratungsstellen.

Neben Soforthilfe ist es wesentlich, den Frauen wieder Mut zu machen und sie zu bestärken. "Denn Armut macht krank und nagt am Selbstwertgefühl.", schreibt die Caritas auf ihrer Homepage.

Die Einrichtungen stehen den Menschen mit Rat und Tat zur Seite, prüfen gesetzliche Ansprüche und erstellen individuelle Lebens- und Finanzpläne.
09.06.2017