NL 40

Für das "Oma/Opa-Projekt" werden SeniorInnen als Bezugspersonen für Kinder mit Migrationshintergrund gesucht.

Der Innovationscharakter dieses Projekts liegt in dem Intergenerationendialog gepaart mit interkulturellem Dialog, beschreibt der 2006 gegründete Verein NL 40 das bereits seit vielen Jahren erfolgreiche Projekt.

Im Oktober 2009 startete der ottakringer Verein die Idee erstmals als Pilotprojekt, 2010 wurde das Projekt für den Integrationspreis nominiert. Aufgrund der überaus positiven Resonanz aller Beteiligten wurde das "Oma/Opa-Projekt" auch nach der Testphase weitergeführt, heute wird es bereits an mehreren Standorten in Wien und Niederösterreich durchgeführt.

Zeitspende

Die Idee dahinter: Seniorinnen und Senioren investieren wöchentlich zwei Stunden ihrer Zeit, um Schulkindern mit Förderbedarf Lernbetreuung zu bieten. Zumeist geht es um den Ausgleich sprachlicher Defizite, um "den SchülerInnen bessere Lern-, Entwicklungs- und somit Lebenschancen zu bieten."

Im Zentrum steht dabei nicht zuletzt die Kontinuität der Lernbetreuung durch ein und dieselbe Person, um den Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zu gewährleisten. Denn vordergründig ist vor allem der psychosoziale Aspekt des Projekts.

Zahlreiche Veranstaltungen, die im Zuge der Vereinsarbeit laufend abgehalten werden, unterstützen überdies den interkulturellen Austausch zwischen den Kindern, deren Familien sowie den Bezugspersonen.

Die betreuenden SeniorInnen erhalten stets professionelle Unterstützung, mittels pädagogisch-didaktischer Einführungsveranstaltungen und regelmäßiger Follow Ups durch ein Team aus PsychologInnen und PädagogInnen.

Projektleitung: Michaela Dirnbacher (Obfrau, NL 40)
Telefon: 0699/140 837 59
14.09.2016

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