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Landwirtschaftliches Projekt in Yumbe und Arua

In 30 Farmer-Field-Schools erlernen kleinbäuerliche TeilnehmerInnen wichtige Kenntnisse um Nahrungsmittelsicherheit zu schaffen.
Seit Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen im Südsudan sind hunderttausende Menschen im Land selbst oder in Nachbarländer geflohen. "Insgesamt vier Millionen Menschen sind im Zwölf-Millionen-EinwohnerInnen-Land im Herzen Afrikas seither von zu Hause geflüchtet – knapp die Hälfte von ihnen in Nachbarländer, allen voran nach Uganda", so Caritas Kärnten. Im Norden des Ankunftslandes suchen vor allem Frauen und Kinder Zuflucht. Angekommen in Uganda, ein Vorzeigeland was Flüchtlingshilfe betrifft, stellt die Regierung den Familien soweit möglich ein Stück Land bereit, um ihnen den Anbau von Nahrungsmittel zu erleichtern. Doch durch die Vielzahl an Flüchtlingen und die eigene humanitäre Krisenlage ist Uganda auf Hilfe von auswärts angewiesen.

Caritas Kärnten betreibt gemeinsam mit der Austrian Development Agency, Horizont3000 und Bruder und Schwester in Not - Innsbruck ein Projekt in den in den nordöstlichen Distrikten Yumbe und Arua. Ziel des Programmes ist es die Nahrungsmittelsicherheit von Einheimischen und auch Flüchtlingen zu gewährleisten. Folgende Projektaktivitäten sollen umgesetzt werden:
  • Aufbau von 30 Farmer-Field-Schools
  • Verteilung von landwirtschaftlichem Werkzeug und Saatgut
  • Hilfe bei der Vermarktung von Ernteerträgen
  • Verbesserungen der Anbaumethoden
  • Vernetzungen mit HändlerInnen
  • Gründung von Spargruppen 
  • Schulungen zu Unternehmensführung
  • Vermittlung von Jugendlichen an Handwerksbetriebe
  • Verteilung von Start Up-Kits
  • Sensibilisierung zum Thema Umweltverschmutzung und Abholzung

Für das Projekt bittet Caritas Kärnten unter dem Verwendungszweck "Uganda - Überlebenshilfe" beziehungsweise "Hunger" um Spenden.