Skip to main content

Kampf gegen Klimawandel & Abhängigkeit

In Zusammenarbeit mit der Europäischen Union sollen die kleinbäuerlichen Familien auf der Fidschi-Insel Koro verbesserter Anbaumethoden erlernen.
Die rund 110 km² kleine Vulkaninsel Koro ist im Zentrum der Fidschi-Inseln lokalisiert und die Heimat von etwa 3.000 Menschen. 2016 wurden die Häuser der EinwohnerInnen sowie Infrastruktur und Wälder durch den Hurrikan Winston zum größten Teil zerstört. Aufgrund der beschädigten Bodenflächen und in Folge Bodenerosionen kämpfen die InselbewohnerInnen seitdem mit Wasserknappheit und Anbauschwierigkeiten. Einseitige Anbaumethoden und die Abhängigkeit von Importware verschlechtern die Situation für die kleinbäuerlichen Familien auf Koro zunehmend.

Das Projekt von ADRA in Zusammenarbeit mit der EU widmet sich genau diesen Problemen. Mithilfe von Schulungen zu nachhaltigen Anbaumethoden, Öko-Tourismus und auch wirtschaftliche Entwicklung sollen die EinwohnerInnen auf der Insel nachhaltig gefördert werden. Zudem stehen die Inbetriebnahme von Abfallmanagement und Recycling, Wiederaufforstung und erneuerbare Energien auf dem Programm, um eine Reduzierung der CO2-Emissionen zu bewerkstelligen und um die Insel vor dem Einfluss von Klimaveränderungen zu schützen.

Das Spendenziel der Hilfsorganisation für dieses Projekt beträgt 25.000 Euro und soll bis Dezember 2022 erreicht werden.