Mutter Teresa Schule

Eine Ganztagsschule gibt über 700 Kindern und Jugendlichen Hoffnung.

Buenos Aires ist nicht nur die Haupt- sondern auch die Primatstadt Argentiniens. Unter einer Primatstadt versteht man ein politisches, kulturelles, kommerzielles und industrielles Zentrum. In der Großregion Buenos Aires leben über 13 Millionen Menschen.

Rund zwei Drittel der EinwohnerInnen leben in "Villas". Als Villas werden informelle Siedlungen, meist Slums und Elendsviertel, in Argentinien bezeichnet. Die Mutter Teresa Schule liegt in San Fernando und somit in einer dieser Siedlungen.

Seit 2003 betreibt Pater Jasominoy diese Ganztagsschule für besonders arme Kinder und Jugendliche. Heute erhalten dort 730 Kinder neben Schulbildung täglich eine warme Mahlzeit und medizinische Versorgung. Die Schule eröffnet den Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven abseits von Gewalt und Kriminalität. Gemäß der Wertvorstellungen Missios spielen christliche Werte in der Erziehung eine wichtige Rolle.

Um die laufenden Kosten der Ganztagsschule zu decken, ist man dringend auf Spenden angewiesen. Neben den eigentlichen Schulkindern profitieren rund 600 Kinder und Jugendliche aus der Umgebung davon. Diese werden durch Vereine wie einem Kinderchor oder einem Rugby-Club erreicht und eingebunden.
22.07.2015