Mobiler Hospizdienst in Niederösterreich

Für ein Sterben in Würde.

Im Mittelpunkt des Projekts der niederösterreichischen Caritas steht "der lebensbedrohlich erkrankte Mensch und die ihm nahestehenden Menschen." Die Begleitung der schwerkranken Menschen umfasst alles, was die Achtung und Würde der Menschen stärkt und ihnen hilft, das Leben zu spüren.

Dies kann genauso ein Stück Alltag sein, gemeinsames Erinnern wie aber auch punktuelle Entlastung der (pflegenden) Angehörigen. Das Ziel ist eben ein würdiges Leben bis zuletzt. Ein wesentlicher Teil der Arbeit ist Beratung und Koordination. Darunter zählen auch Pflegegeldanträge, die Vermittlung einer Hauskrankenpflege, Möglichkeiten einer Schmerztherapie und ähnliches. Viele Menschen sind selbstverständlich anfangs mit so einer Situation überfordert und wissen nicht, welche Möglichkeiten überhaupt bestehen.

Für die Angehörigen und nahestehenden Menschen wird im Rahmen des Projekts Trauerbegleitung angeboten, die entweder individuell oder in Form einer Gruppentherapie erfolgt. Das Team des mobilen Hospizdienstes besteht aus speziell ausgebildeten KoordinatorInnen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Diese erwerben durch einen Grundkurs in Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung sowie mittels eines Praktikums im Ausmaß von 40 Wochenstunden ihre Qualifikation für diese sensible Aufgabe.

Der Hospizdienst kann zuhause ebenso in Anspruch genommen werden, wie im Krankenhaus oder Heim. Das Angebot ist kostenlos, es finanziert sich durch Spenden und durch Unterstützung des Landes Niederösterreich.
24.05.2017