Mobile Altenbetreuung in der Ukraine

(abgeschlossenes Projekt)

In neun Städten unterstützt die Caritas Alte, Kranke und Menschen mit Behinderung in ihrem schwierigen Alltag.

Das Jahr 2014 war für die Ukraine ein Horrorjahr. 23 Jahre nach der Unabhängigkeit versinkt das Land im Chaos. Sturz der Regierung nach dem Massaker am Majdan, Abspaltung der Krim, Bürgerkrieg im Osten des Landes.

Dabei ist der Alltag in der Ukraine schon ohne die politischen Katastrophen hart. Das Durchschnittsgehalt in der Ukraine liegt bei rund 200 Euro. Leben und Wohnen sind aber mittlerweile fast genauso teuer wie im restlichen Europa. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung lebt in Armut. Ältere und kranke Menschen leiden besonders unter der Armut und dem schwachen sozialen Netz.

In neun ukrainischen Städten (Kiew, Charkiw, Lugansk, Donezk, Drohobytch, Uzhgorod, Lviv, Ivano-Frankivsk, Chorktiv) unterstützt die Caritas Pflegestationen für mobile Alten-Betreuung. 500 Menschen kommt diese Hilfe zugute. Da sie meistens ihre Wohnungen nicht mehr verlassen können, werden sie in ihrem eigenen Zuhause versorgt.

Die Mitarbeiter der Caritas unterstützen sie im Haushalt, beim Einkaufen, bei der Besorgung von Medikamenten, beim Waschen und begleiten bei Behördengängen. Bisherige Spenden haben es auch ermöglicht, Essen auf Rädern kostenlos zur Verfügung zu stellen und Lebensmittelpakete zu verteilen.

 
01.10.2014