Missio

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© Walter Grösel

Die päpstlichen Missionswerke sind seit 1922 in Österreich aktiv.

Pauline-Marie Jaricot war so etwas wie der Franz von Assisi des 19. Jahrhunderts. Die Tochter eines reichen Seidenfabrikanten brach mit 17 Jahren mit ihrem gesellschaftlichen Leben, verschrieb sich dem Dienst an den Armen und gründete Gruppen, die die Verbreitung des christlichen Glaubens mit Gebet und regelmäßigen Spenden unterstützten.

Ein Jahrhundert später ist daraus das Päpstliche Werk für die Glaubensverbreitung geworden, das älteste der vier Werke von Missio. Das päpstliche Missionswerk ist in über 150 Ländern aktiv und seit 1922 in allen österreichischen Diözesen.

Die Arbeit von Missio gliedert sich in vier Werke:  
1.) Werk der Glaubensverbreitung: Im vorletzten Sonntag im Oktober, dem Weltmissions-Sonntag, wird weltweit in allen Pfarren für den Aufbau und die Grundversorgung der katholischen Kirche in den Ländern des Südens gesammelt.
2.) Das Kindermissionswerk hilft benachteiligten Kindern
3.) Das Werk des Heiligen Apostel Petrus unterstützt die Ausbildung von Priestern in armen Ländern, finanziert wird das Werk des Heiligen Apostel Petrus vor allem durch die jährliche Epiphanie-Kollekte am 6. Jänner.
4.) Päpstliche Missionsunion: Damit Geistliche, Priester wie Ordensleute, in fremden Ländern missionarisch aktiv werden.

Missio unterstützt Menschen in den 1.100 ärmsten Diözesen der Erde.

In Österreich wurden für Missio im Jahr 2016 knapp 9,8 Millionen Euro gespendet, damit gehört Missio weiterhin zu den größten österreichischen NGOs. Bis zum Berichtsjahr 2013 beinhalteten die Spendeinnahmen des Vereins Geld- und Sachspenden des Aussätzigen-Hilfswerks, erst mit 2014 erfolgte die Trennung.

Missio ist seit 2004 berechtigt, das Österreichische Spendengütesiegel zu führen, Spenden an Missio sind von der Steuer absetzbar.
03.10.2017