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Menschenrechtsarbeit in Guatemala

Durch rechtliche Aufklärung sollen indigene Familien ihre Ansprüche durchsetzen.
Fehlinformationen, falsche Versprechen und Ausbeutung - die skrupellosen Taktiken der Großkonzerne um Landteile in Guatemala in ihren Besitz zu bekommen sind vielseitig. Opfer sind die BesitzerInnen und BewohnerInnen der Gebiete, die ihr Schicksal erst erkennen, wenn es schon zu spät ist. Nicht nur dass sie vertrieben werden, auch die Zerstörung der Umwelt ist ein massives Problem in dem südamerikanischen Land. Doch vor allem den kleinbäuerlichen indigenen Familien fehlt es an Wissen und Unterstützung, um sich gegen die Großkonzerne zu wehren. Ein Projekt des Entwicklungshilfeklubs, Misereor und Protection International Mesoamérica soll helfen.
Indigene Gemeinden, die ihre Rechte und Möglichkeiten kennen, machen es jenen, die sich mit falschen Versprechen und betrügerischen Mitteln ihr Land aneignen wollen, nicht mehr so leicht.
Im Zuge des Projekts sollen die indigenen Familien lernen ihre Menschenrechte durchzusetzen und den Schutz ihres Lebensraums einzufordern. Insgesamt 71 ländliche Gemeinden in Nord-Guatemala sollen demnach umfassend geschult und in diesem Vorhaben gestärkt werden. Das Projekt baut auf drei Aktivitäten auf:
  • Rechtsarbeit: Beratung und Begleitung bei rechtlichen Fragen und vor Gericht
  • Vernetzung: Austausch der Gemeinden und gegenseitige Unterstützung
  • Schutz: Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen und das Aufzeigen von Gefahren
Die Projektbausteine sollen den indigenen kleinbäuerlichen BewohnerInnen dabei helfen Landraub und Umweltzerstörung in ihren Gemeinden zu verhindern. 27 Euro sichern die Unterstützung für ein Monat, mit einer Spenden von 318 Euro kann die Rechtsarbeit, die Vernetzung und der Schutz für indigene Gemeinden für ein Jahr finanziert werden.